Einen weiteren Beitrag zu den SOR-SMC-Wochen am Albert-Schweitzer-Gymnasium bot am 19.3.25 der ehemalige und deutschlandweit bekannte BR- und ARD-Journalist Ulrich Chaussy aus München. Er berichtete unseren 11. Klassen von dem Doppelmord an dem Verleger und Rabbiner der jüdischen Kultusgemeinde in Erlangen, Shlomo Lewin und dessen Lebensgefährtin Frida Poeschke. Beide, die in der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit sehr engagiert waren, wurden am 19.12.1980 durch die Schüsse eines Mitglieds der rechtsextremen „Wehrsportgruppe Karl-Heinz Hoffmann“ ermordet. Der Doppelmord konnte – so Chaussy - juristisch bis heute nie ganz aufgeklärt werden. Ein Vortrag mit anschließender Diskussion, der die Schüler sichtlich bewegte. Ein bewegender Bericht, der auch unsere Schülerinnen und Schüler zur Wachsamkeit anregte, denn auch im Erlanger und Nürnberger Raum gilt es, rechtsextremen Bewegungen wie u.a. dem „Dritten Weg“ juristisch und demokratisch klar Paroli zu bieten.
(Bericht und Fotos: M. Seiler, i.A. des AK Schule mit Courage-Schule ohne Rassismus)

